Das Wort Tensegrity ist eine Kombination aus den Wörtern Tension (Zugspannung) und Integrity (Ganzheit, Zusammenhalt). Als Urväter des Tensegrity-Prinzips werden Richard Buckminster Fuller und
Kenneth Snelson gesehen. Ihr Architektur- und Konstruktionsprinzip beruht auf der Idee, stabile Strukturen aus Stäben und Seilen zu bilden, die sich nicht untereinander berühren, sondern
lediglich durch Zugelemente miteinander verbunden sind. Die herkömmliche Druckspannung wird durch Zugspannung ersetzt.
Das Tensegrity-Prinzip in unserem Körper:
Der amerikanische Orthopäde Dr. Stephen M. Levin prägte den Begriff Biotensegrity. Denn er fand heraus, dass biologische Strukturen wie Muskeln, Knochen, Faszien, Bänder, Sehnen oder starre und elastische Zellmembranen nach diesem Prinzip aufgebaut sind und arbeiten:
diese Strukturen organisieren sich selbst hierarchisch, verteilen die Last ohne Biegemomente, Hebel- und Scherenkräfte, mit wenig Energieaufwand und führen zu mehr Stabilität bei gleichzeitiger Elastizität und Beweglichkeit.
Verkleben, verhärten sich diese Strukturen oder werden sie aufgebrochen, bricht die Struktur in sich zusammen, sie arbeiten nicht mehr effizient und brauchen mehr Energie. Unser Körper reagiert mit Schmerzen, Verspannungen, Krämpfen, Fehlbelastung, Schonhaltung, Kompensationsmechanismen usw.
Faszien sind nach dem Tensegrity-Prinzip aufgebaut und durchziehen unseren ganzen Körpern. Wenn sie verkleben oder sich verhärten, hat das nicht nur lokale Auswirkungen, sondern für den ganzen Körper!
Deswegen sind oft lokale Anwendungen nicht ausreichend und Übungen vielleicht kontraindiziert!
Eine ganzkörperliche, fasziale, manuelle Therapie kann helfen.
Die ISBT-Bowen® Therapy ist eine solche Therapie, die nicht nur lokal wirkt, sondern den faszialen Zusammenhang im ganzen Körper miteinbezieht.
Als ISBT-Bowen® Therapeutin kann ich die Autoregulation des Körpers nutzen, um das Tensegrity-Prinzip der Faszien wieder herzustellen.
Bereit für eine Behandlung, die eure Biotensegrity wiederherstellt?



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